Nicole und Johanna Nicole und Johanna

Tag der offenen Tuer 19.10.2008

 

Wie jedes Jahr gab es in Hegnach wieder den Tag der offenen Türe.

Hierfür hatten uns diesmal die Organisatoren ordentlich mit eingeplant, denn unseren 3 Anfängergruppen sowie die 2 Turniergruppen und Einzels durften vorturnen.

 

Schon in der früh waren Claudi und ich zum Waffelstand aufbauen vor Ort.

Leider mussten wir feststellen, dass wir keinen Tisch und keinen Platz erhalten hatten. Auf Nachfrage war dies wohl ein Versehen und wir schnappten uns kurzfristig einfach den Richtertisch und quetschen uns zwischen die Verkaufsstände. Claudi, die im Vorstand des Voltigierzirkel e.V. ist, hängte Werbung dafür auf und legte VZ-Hefte zum Ansehen auf den Tisch (am Abend sahen diese aber eher nach Waffeln aus... vor lauter Puderzucker).

 

Als dies geschafft war und ich anfing die ersten Waffeln ab 11.30 Uhr zu verkaufen, rannten uns auch schon die ersten Leute die Bude ein. Ich selbst kam nicht mehr nach mit dem Waffel verkaufen.. und das ging den ganzen schönen Tag so weiter!!!

Cowboys und Indianer Cowboys und Indianer

Als erstes waren die Anfänger "Cowboys und Indianer", mit Claudi an der Longe und Jassi als Helfer, am Start. 4 Voltis zeigten was sie konnten. Loriot, der diesmal etwas nervös war, hätte gerne alles im Galopp gezeigt ;-) . Aber nein, er musste ja Schritt gehen...

 

Es hat alles super geklappt und wie immer hielt ich alles auf Kamera fest.

 

Nach weiteren Vorführungen von Karl, Sonja und Delia waren dann um 14.05 Uhr pünktlich die Anfänger "Katzen" dran.

Katzen Katzen

Sonja Rösner longierte Rasputin wie gewohnt relaxed eine Runde nach der anderen.

Steffi, die selbst die Katzenverkleidungen organisiert hatte, half einem Kind nach dem anderen aufs Pferd. Alle machten ihre Sache wirklich gut und waren happy von Anka Fritz und 2 Müttern so toll geschminkt worden zu sein! Sie "miauten" alle bei der Verbeugung!

 

Nun waren die Kutschen am Zuge und die zwei kleinsten Ponys, Maya und Lea, präsentierten ihre Kraft. Um 14.35 Uhr war dann die Halle brechend voll, denn alle wollten die A-Gruppe und die Einzel vorturnen sehen.

 

Einzel und A-Gruppe Einzel und A-Gruppe

Erst zeigte die A-Gruppe ihre Kür im Schritt auf Rasputin, dann durfte aber noch jeder einige Pflichtübungen im Galopp vorturnen. Alles hat sehr schön funktioniert und die Leute wollten auch während der Aufführung beginnen zu Klatschen.

Dann waren die Einzel mit ihren Küren im Galopp dran. Hier ging ein Staunen nach dem anderen durchs Puplikum. Jasmin Wichmann beindruckte durch ihr sicheres "Einbein"-Stehen im Griff und Sina Strecker turnte ihren Handstand mit Leichtigkeit.

Als letzte durfte Tanja Lüddecke, Nachwuchs-Einzel, auf den Pferderücken.

Auch ihr gelangt es eine tolle Kür zu turnen. Hier noch ein paar Bilder dazu:

 

Jasmin Wichmann

Sina Strecker

Tanja Lüddecke

Weiter ging es mit dem Pferde-Musical "Romeo und Julia". Die Voltigierer übernahmen hierbei den Part des Festes, als sich Romeo und Julia das erste Mal sahen und ineinander verliebten.

Malena, Johanna, Tanja und Nicole Malena, Johanna, Tanja und Nicole

Es mussten alle verfügbaren Matten und Tische sowie Bänke erst in die Halle getragen werden. In der Mitte standen 2 Böcke und rundherum wurden 6 Pferde geführt, auf denen alle Anfänger vorturnten. Auf den Böcken zeigten die Turniergruppen ihre aktuellsten Küren.

In dem bunten WirrWarr hatten alle Masken auf, die wir zuvor mit den Kinder an einem Basteltag gebastelt hatten. Alle Pferde waren lieb, nur Furio meinte seine Manneskraft an Karin vorführen zu müssen.

Zum Schluß verbeugten sich noch alle und schon waren alle Kinder fertig mit ihren Aufführungen.

Schneewittchen und die 7 Zwerge Schneewittchen und die 7 Zwerge

STOP ! Da fehlen doch noch unsere Bambinies... Die kleinsten Voltis was der Hegnacher Stall hergibt liefen nach Romeo und Julia ein. Thery und Krissi hatten entsprechend zu der Größe der Kinder, das richtige "Pferd" dabei. Unsere Moonlight lief wie ein Engele brav im Kreis und lies die jüngsten Voltigierer ihr Können zeigen. Selbst manche Bärte und Hüte waren zu groß und mussten wärend dem Laufen gehalten werden, dass sie nicht runter fielen. Alle Leute waren begeistert von dem GROßEN Können der KLEINEN.

 

Thery beim Handstand Thery beim Handstand

Nun waren nur noch wir übrig und unsere Aufführung stand auf 17.20 Uhr auf dem Programm. Ohne Streß konnten wir uns aufwärmen. Lotti war an diesem Tag schon 2 Mal drausen, allerdings nur im Schritt. Beim Ablongieren war er froh endlich Gas geben zu dürfen. Da wir sonst nur in der alten Halle trainieren, war uns der harte Boden in der neuen Halle nicht bewußt. Dazu aber nacher noch mehr.

Wir wollten Ausschnitte aus der Pflicht vorturnen, jeder 2 Übungen, und im Anschluss unsere Kür.

Ich beim Absprung Ich beim Absprung

Als wir einliefen gabs kräftig applaus und all unsere Volti-Anfänger schauten zu. Lotti war nach einer schnellen Runde zu Begin schnell bei der Sache und zeigte sich von seiner schönsten Seite. Die Pflichtübungen waren super gelaufen, doch ich dachte mir nach meinem Abgang bereits "ui ist der Boden hart". Dann began die Kür.

Thery turnt hierbei ein Stehen im Griff was zur Musik perfekt getimed war. Der erste Block lief wie am Schnürchen. Als Claudi hoch ging und Thery`s Handstand hielt, krachten sie schon leicht ein. Doch Thery turnte tatsächlich ihren Handstand Abgang nach außen. Sie landete mit Übergewicht nach vorne und ihr rechtes Knie klappte nach innen ab.

Thery beim Kürbeginn Thery beim Kürbeginn

Ein lauter Krach kündigte die anschließende Schreie Thery`s an.

Lotti wurde sofort angehalten und an Claudi übergeben. Thery hatte starke Schmerzen und musste raus getragen werden. Wir ahnten übles....

Wir entschlossen uns dann die Aufführung sofort abzubrechen. Jetzt drehte sich alles ums Knie! Lotti wurde aufgeräumt und Sonja kümmerte sich um Thery, die tierische Schmerzen hatte. Letztendlich hat sie Sonja Rösner in die Sportklinik gefahren. Was natürlich auch besser so war, denn jetzt kam die Diagnose: Vorder Kreuzbandriss, Meniskus innen und außen und das Innenband sind gerissen.

Schwerer kann eine Knieverletzung fast nicht sein...

Wir fühlen total mit Thery und die ganze Gruppe ist total erschüttert.

Ein so toller gelungener Tag, musste so furchtbar enden! Im nächsten Jahr wissen wir aufjedenfall, keine Absprünge in dieser Halle. Aus Fehlern lernt man.

 

Wir wünschen dir liebe Thery GUTE BESSERUNG und alle denken an dich und wir versuchen dich so gut wie möglich zu unterstützen, damit dein Knie bald wieder fit ist!

 

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